Subsonicbaits - Sub Sonic Baits | Köder, Boilies und Zutaten für erfolgreiches Angeln

Pfingstlager beim ASV Langenselbold mit Sub Sonic Baits

Vor einigen Monaten fragte der  Jungendwart des ASV Langenselbold, Andreas Bayer, bei Sub Sonic Baits an, ob Interesse bestünde am diesjährigen Pfingstlager der Jugend in Sachen Karpfenangeln mit Rat und Tat zur Seite zu stehen! Da Sub Sonic Baits viel an der Begeisterung der Jugend für verantwortungsvolles Handeln beim Angeln gelegen ist, lautete die Antwort ganz klar: JA!!!

Gründlich vorbereitet machten wir uns am Freitag den, 10.06.2011 um 17:00Uhr mit voll gepacktem Auto an den Weiher nach Langenselbold. Dort angekommen, wurden wir herzlich empfangen.

Gemeinsam wurde das Material aus dem Auto entladen und an den Platz gebracht. Die Jugendlichen, alle im Alter zwischen 13 und 18 Jahren, hatten keine Schäu vor uns und kamen mit den ersten Fragen. Ihr besonderes Interesse galt der mitgebrachten Köderrange. Als Köder für dieses Wochenende entschieden wir uns für Alien Fish Boilies, da dieser bewährte Klassiker immer Fische an den Haken bringt. Die Feinheiten durften selbstverständlich ebenfalls nicht fehlen. Daher hatten wir passenden Alien Fish Groundbait zur Verfeinerung mit unserem essentiellen Lachsöl, unsere verbesserten Alien Fish Pellets (Horny Shred) für eine schnelle Lockwirkung an den Futterplätzen, als auch passende Alien Fish Popups sowie suspended Boilies für besonders vorsichtige Fische mit im Gepäck. Mit diesem Programm sollten wir für jegliche Situation gerüstet sein.

Da nur wenige Jugendliche bereits Erfahrungen mit dem Karpfenfischen hatten, wurden in Gruppen zunächst Montagen angefertigt und für dieselben vielversprechende Plätze in dem auch für uns unbekannten und überwiegend stark verschlammten Gewässer gesucht.

Der nächste Morgen begann mit einem gemeinsamen Frühstück, bei dem alle sich über die Ereignisse der zurückliegenden Nacht austauschten.

Swen konnte einen langen Schuppenkarpfen in Wildform mit 12kg auf einen Alien Fish Schneemann fangen. Peter Lohr, der älteste Jugendliche, hatte einen Biss auf ein 18mm Alien Fish PopUp, an dem ein Spiegler mit 11,5Kg hing. Des Weiteren wurden noch drei Karauschen und fünf klodeckelgroße Brassen gefangen.

Da es doch bei 18 Jugendlichen immer etwas lauter ist, flüchteten die Karpfen tagsüber ins Schongebiet, was aber kein Problem für uns war, denn der Spaßfaktor geht vor. So fischten die Jugendlichen auf andere Fischarten wie Sonnenbarsche, von den es jede Menge in diesem See gibt, sowie Rotaugen, Forellen, Karauschen oder Brassen, die zum Ende des Lagers bepunktet wurden.

Am Abend wurde gegrillt. An dieser Stelle gilt unser Dank dem Grillmeister. Es war hervorragend!

Die Nacht konnte kommen. Wir waren bestens vorbereitet und wollten natürlich einen dieser schönen, besonders kämpferischen Karpfen fangen.
In der Nacht blieb es ruhig aber der Morgen brachte Fisch!
Um 5:30Uhr fiel mein Zwinger nach unten und holte mich aus dem Schlaf. Als er wieder auf dem Weg nach oben war, kam der Anhieb ich spürte leichten Fischkontakt. Es war nichts Großes. Das war mir klar, aber ich war froh Fische auf dem Platz zuhaben. Der Gegenüber entpuppte sich als eine gute Karausche. Sie nahm den PopUp.

Währendessen drillte Jan auf der anderen Seite einen Fisch und es schien keine Karausche zu sein! Ein makeloser 12kg Schuppmann. Herzlichen Glückwunsch Herr Nachtigal!

Am Samstag stand Casting auf dem Programm. Antony Schleichhardt überzeugte mit den präzisesten Würfen und gewann eine Matchrute. Um die Mittagszeit ging es wieder zurück an die Plätze. Da wir am Morgen im hinteren Seeteil ein paar Karpfen unter einem Baumstamm beobachten konnten und wir dort ein paar Hornyshred verteilt hatten, wollte ich wissen ob die Karpfen gefressen hatten?! Wir gingen leise mit einer Rute an diese Stelle und es war nichts mehr von dem Futter da. Die Rute wurde direkt am Ufer abgelegt und wir hofften auf einen Anbiss. Leider tat sich in der darauffolgenden Stunde nichts.

Wir kehrten zu unseren Angelplätzen zurück. Ich legte eine meiner Ruten vor ein Seerosenfeld. Als ich die zweite Rute montierte bemerkte ich Aktivität am
Platz. Immer wieder piepste es und der Swinger bewegte sich ganz leicht. Vielversprechend! Ich wollte gerade die Rute auseerfen, als der Swinger hoch schoss und der hart eingestellt Freilauf kontinuierlich Schnur freigab. Anhieb, ich hatte Kontakt zum Fisch. Das war ein Guter! Da ich ihn auf Druck halten musste, dass er nicht in die Seerosen schwamm oder ins Geäst, das vor der Insel ins Wasser ragte, bog sich die Rute gewaltig durch. Ein kurzer heftiger Kopfschlag und der Fisch stieg aus. Verdammt! Ich ärgerte mich ich, holte die Rute raus und stellte fest, dass der Haken aufgebogen war. Da wurde mir klar, dass es sich um ein größeres Exemplar gehandelt haben musste.
Da die andere Rute schon fertig montiert war, warf ich sie direkt wieder an den Spot und fütterte nach.

Das gleiche Spiel. Vereinzelte Piepser im Minutentakt, der Swinger bewegte sich minimal nach oben. Ich spürte schon, dass es gleich wieder ein Run geben würde. Tatsächlich. Der Swinger schiest hoch ich schalge an und gebe direkt Druck. Mein Gegenüber lässt sich ins Freiwasser führen, wo ich erstmal
nichts mehr zu befürchten habe, weil dort keine Hindernisse mehr im Wege stehen. Es war ein harter Drill. Ich wollte diesen Fisch auf keinen Fall verlieren. Mit weichen Knien halt mir Lukas souverän beim Keschern der Bestie. Ein fetter Schuppie, vollgefressen mit Alien Fish, was sich auf der Abhakmatte nicht übersehen ließ. Die Wage blieb bei 20,5 Kg stehen.

Es war einer der schwersten Karpfen in diesem Gewässer, die bisher in diesem Gewässer gefangen wurden, und noch dazu ein völlig unbekannter Fisch.
Alle Jugendlichen freuten sich mit mir. Die meisten hatten bis dahin noch nie so einen großen Karpfen live gesehen. Sie tauften ihn „Der Dicke Wolfgang“ was mich natürlich sehr freute!

Jetzt waren alle mit dem Karpfenfieber infiziert und wollten ebenfalls ihr Glück versuchen einen dicken Karpfen zu fangen. Ausgerüstet mit dem Sub Sonic Baits Chaos Pack zum Anfüttern der Spots montierten die Jugendlichen ihre Ruten mit Alien Fish suspended Boilies oder Popups.

Bevor sie jedoch ins Wasser kamen wurde das traditionelle Hamburger Wettessen ausgetragen, wo es allerdings kein Preis für gab sondern der Spaß zählte! Bei diesem harten Wettkampf konnte Wolfgang Rittershauß siegen mit ganzen acht Hamburgen. Es ging ihm anschließend erstaulich gut. Guten Appetit.

Somit kam auch schon die letzte Nacht an diesem schönen Wochenende und die Jugendlichen gaben noch mal alles um sich den Preis für den schwersten Fisch zu ergattern, den zu diesem Zeit Punkt noch Jan Nachtigal auf seinem Konto hatte. Um etwa 2Uhr in der Nacht wurde ich wach, da ich einen Bissanzeiger lange und laut laufen hörte. Es war auf der anderen Seite des Sees nach gefühlten 5Min. hörte es auf.

Die Nacht verlief ohne weitere Aktionen. Am nächsten morgen berichtet mir Nils, dass er wohl seinen Biss zunächst verschlafen hatte. Als er dann an der mit einem 18mm suspended Boilie bestückten Rute war, war die Fisch bereits weg. Ich sah die Enttäuschung in Nils' Gesicht geschrieben. Er hatte noch nie einen Karpfen gefangen. Ich machte ihm Mut und sagte ihm, dass seine Chance schon kommen würde.

Es war ein gelungnes Wochenende. Auch wenn nicht sehr viele Karpfen gefangen wurden, hat es den Jugendlichen sehr gefallen und alle zusammen hatten großen Spaß. Nächstes Jahr werden wir wieder dabei sein und den Jungs zur Seite stehen. Dafür haben wir uns schon ein paar Sachen überlegt, ihr dürft gespannt sein…

Bis dahin wünscht Euch das Sub Sonic Baits Team alles Gute


Wolfgang & Swen